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Termine

So, 14.04.2019: 13-15 Uhr

Kartenvorverkauf
La Brass Banda

Sportheim Gammelsdorf


So, 05.05.2019: 13-15 Uhr

Kartenvorverkauf
La Brass Banda

Sportheim Gammelsdorf


Fr, 17.05.2019

Party: Memory of 69

Festplatz Gammelsdorf


Sa, 18.05.2019

La Brass Banda - Live

Festplatz Gammelsdorf


 So, 19.05.2019

Festsonntag

Gründungsfest

Festplatz Gammelsdorf


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Närrische Gemeinderatssitzung 2019

Eröffnet wurde die närrische Gemeinderatssitzung auch dieses Jahr wieder mit der Begrüßung durch Gammelsdorfs ersten Bürgermeister Paul Bauer.

Nach der Begrüßung durch das Gammelsdorfer Prinzenpaar und einer kurzen Gliederung des Abends, wurde bereits der erste Tagesordnungspunkt, der sich um das 50-jährige Gründungsfest der Narrhalla Gammelsdorf drehte, besprochen. Damit die Barparty am 17.05., das Konzert von LaBrassBanda am 18.05. und der Festsonntag am 19.05. reibungslos ablaufen können, galt es nun einige organisatorische Dinge zu klären. Zum einen das Catering. Um den Gästen nur das Beste zu bieten, wurde vorgeschlagen auf die Gourmetküche von Alfons Schuhbeck zurückzugreifen. Des Weiteren stand die Forderung im Raum, eine Asbachleitung aus Rüdesheim direkt in die Bar zu verlegen. Die Vorteile hierbei wären, dass der Asbach nicht ausgehen kann und auch der Aufwand beim Einkauf geringer wird. Nachteile wurden keine festgestellt. Ein weiterer Punkt drehte sich um die Vorband von LaBrassBanda, bei der sich die Elfer einig waren, Hans-Peter Baxxter aka Scooter zu engagieren. Selbstverständlich solle er zwei Stunden lang nur das Lied „One – Always Hardcore“ spielen, da es sich hierbei um das Lieblingslied der Elfer handelt. Der letzte Unterpunkt zum TOP 1 behandelte einen Hin- & Rückfahrservice, ausgeführt durch die Gammelsdorfer Gemeinderäte. Hierbei wichtig zu erwähnen ist, dass in diesem Shuttlebus sämtliche Getränke gratis zu erhalten sind und sowohl vor den Events ein Vorglühen im Bus stattfinden solle, sowie danach eine gemütliche Runde auf dem Heimweg mit Absacker und Snacks.

Beim Tagesordnungspunkt zwei drehte sich alles um den geplanten Ausbau des Sportheims. Auch hier machten die Gammelsdorfer Elfer wieder einige Vorschläge, wie das Ganze aussehen könnte. Zunächst warben sie für einen beheizten Raucherwintergarten mit Rauchabzug und Lufterfrischer, selbstentleerenden Aschenbechern, Massagecouchen und gekühlten Getränkehaltern. Bei einem starken Raucheranteil in der Narrhalla, von ca. 55%, ließen sich einige Vorteile feststellen. Zum Einen sollen durch den Bau dieses Wintergartens die krankheitsbedingten Ausfälle zurückgehen, da unsere Elfer nicht mehr in die Kälte zum Rauchen müssten. Ein weiterer Vorteil wäre, dass es ein starkes Teambuilding gibt und auch die anderen Ballgäste mehr Platz zum Rauchen hätten, da sich unsere Elfer im Raucherbereich nicht mehr so breit machen würden. Ein weiterer Vorschlag war, das Sportheim um einen Mehrzweckraum zu bereichern. Hierfür gab es auch wieder mehrere Gründe. In dem neuen Raum könnten Suchtpräventionssitzung abgehalten, ein Schlafplatz für unsere Elfer geschaffen werden und man könnte die Bälle mit einer weiteren Bar bereichern. Zudem solle besagter Raum schallisoliert werden, damit die Elfer mit ihren Gesangsübungen keine Nachbarn mehr belästigen würden. Ein weiterer Vorschlag war der Bau eines Hallenbads. Abgesehen von der Attraktion, die hervorragend als Besuchermagnet fungieren würde, würden einige Arbeitsplätze geschaffen. Da dieser Ausbau auch finanziert werden muss, haben sich die Elfer auch hier ein paar Möglichkeiten überlegt. Neben mehreren Putzorganisationen der Gardemädels würden auch die Elfer eine oberkörperfreie Waschstraße eröffnen. Zusätzlich zur Wiedereinführung der Beach Party und des Nachtumzugs würden natürlich auch gerne die Spenden der Gemeinderäte angenommen. Sowohl der TOP 1, als auch der TOP 2 wurden einstimmig beschlossen.

Beim Tagesordnungspunkt drei drehte sich alles um die Dieselfahrverbote in Gammelsdorf. Zunächst wurde die Auswirkung auf die Bevölkerung aufgezeigt. Die Wiedereinführung des Nachtumzugs wäre unmöglich, da die meisten Traktoren mit Diesel fahren. Auch das Patriotentreffen könnte nicht mehr stattfinden, sondern müsste nach Mauern verlegt werden. Darauffolgend wurden die Auswirkungen auf die Wirtschaftsbetriebe näher betrachtet. Der Bäcker könnte nicht mehr beliefert werden, der Metzger könnte nur noch Tofu verkaufen und die Freiwillige Feuerwehr müsste seinen Löschzug nun mit Pferden anführen. Als letztes wurden noch die Auswirkungen auf die Narrhalla besprochen. Die Asbach Lieferungen aus Rüdesheim müssten eingestellt werden, wodurch man für viel Geld eine Asbachpipeline bauen müsste. Auch die Buslinie 683 könnte nicht mehr am Montagmorgen die Elfer im Sportheim abholen und nach Hause fahren, wodurch wiederum eine sehr teure Elektrotransrapidstrecke angelegt werden müsste. Nach der Anhörung einiger Passanten Befragungen wurde bei der Abstimmung einstimmig gegen das Dieselfahrverbot gestimmt.

Als letzter Tagesordnungspunkt wurde noch das alljährliche Quiz gespielt, um den Gemeinderat des Jahres zu küren. Neben einigen Fragen zur Gemeinde wurden auch wieder viele lustige Fragen über die Elfer, das Prinzenpaar und die Garde- und Showmädels gestellt. Den zweiten Platz belegte dieses Jahr Wolfgang Breiteneicher, mit 5 von 8 richtigen Antworten und den Titel Gemeinderat des Jahres darf nun der zweite Bürgermeister Markus Riedl, mit 7 von 8 richtigen Antworten, tragen. Nach dieser Ereignisreichen Sitzung gab es noch eine zünftige Brotzeit im Gasthaus Pichlmeier zum gemütlichen Ausklang des Abends.

Fotos: Maxi Bauer